Was ist Osteopathie?

Das Werkzeug des Osteopathen sind seine Hände. Diese versuchen die eingeschränkte Elastizität der Körperstrukturen zu erspüren und positiv zu beeinflussen. Die traditionelle Osteopathie basiert auf drei Säulen:
Der Bewegungsapparat mit Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken erzeugt oft Störungen, die den ganzen Körper betreffen
Funktionelle Störungen der inneren Organe bilden die zweite Säule
Die dritte Säule besteht aus dem Cranium, d. h. unserem Schädel mit den einzelnen Knochen und dem damit verbundenen Kreuzbein.
Z. B. kann ein rechtsseitiger Schulterschmerz mit einer nicht richtig funktionierenden Leber einhergehen.
Ein Sturz auf das Kreuzbein kann nach Jahren Migräne oder andere Beschwerden auslösen.
Ein verklebter Dünn- oder Dickdarm äußert sich häufig in Lendenwirbelbeschwerden.
Dies lässt sich alles anatomisch erklären und ist auch für den Laien völlig nachvollziehbar.
Die Osteopathie verfügt nicht über schnelle Behandlungsrezepte oder Wundertechniken, vielmehr ist sie ein Prozess, der die Kompensationsfähigkeit des Körpers, des Geistes und der Seele wiederherstellt.